<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>allerbauer.org &#62;&#62; the twisty life &#124; the twisty wife &#62;&#62; fishing ideas &#62;&#62; working on boxed ideas &#187; kanchanaburi</title>
	<atom:link href="http://www.allerbauer.org/tag/kanchanaburi/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.allerbauer.org</link>
	<description>&#62;&#62; the twisty life - the twisty wife</description>
	<lastBuildDate>Sun, 17 Jan 2016 13:50:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Floating Markets: Damnoen Saduak</title>
		<link>http://www.allerbauer.org/2010/11/floating-markets-damnoen-saduak/</link>
		<comments>http://www.allerbauer.org/2010/11/floating-markets-damnoen-saduak/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 02:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silvie</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedankenmeer]]></category>
		<category><![CDATA[floating market]]></category>
		<category><![CDATA[kanchanaburi]]></category>
		<category><![CDATA[longtailboot]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[thailand]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.allerbauer.org/?p=1415</guid>
		<description><![CDATA[Ein ruhiges, angenehmes Städtchen ist Kanchanaburi, deswegen verlängern wir unseren Aufenthalt und gönnen uns noch einen weiteren Ausflug &#8211; diesmal zum Floating Market. Miau, eine zierliche junge Thailänderin mit perfektem Englisch holt uns auch an diesem Tag, wie schon einen Tag zuvor, mit dem Minivan vom Hotel ab. Ich werde überfürsorglich begrüsst: &#8220;How are you [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101111-093213.jpg"><img class="size-full alignleft" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101111-093213.jpg" alt="" width="360" height="480" /></a>Ein ruhiges, angenehmes Städtchen ist Kanchanaburi, deswegen verlängern wir unseren Aufenthalt und gönnen uns noch einen weiteren Ausflug &#8211; diesmal zum Floating Market. Miau, eine zierliche junge Thailänderin mit perfektem Englisch holt uns auch an diesem Tag, wie schon einen Tag zuvor, mit dem Minivan vom Hotel ab. Ich werde überfürsorglich begrüsst: &#8220;How are you today? Do you feel fine?&#8221; Jaja, nicht mal der lieben Miau blieb mein alkoholbedingtes Unwohlsein verborgen&#8230;</p>
<p>Ein spannendes und rasantes Einkaufserlebnis zu Wasser erwartet uns. Sehr lebhaft und etwas chaotisch geht es hier zu, kleine &#8220;Khlongs&#8221; oder Kanäle sind mit zig Booten gefüllt, die mit flach aufgetürmten frischen Produkten oder Kunstwerken beladen sind. Wir rasen in einem Longtailboot die schwimmenden Verkaufsstände ab – Flusswasser im Gesicht ist dabei nicht auszuschließen &#8211; aber Klara sei Dank habe ich ja meinen Desinfektionsspray ständig griffbereit.</p>
<p>Rund um das Boot geschäftiges Treiben, schwimmende Essensstände, Kunstwerke weit und breit. Es ist bunt, laut, touristisch aber ein riesen Spaß. Man kommt an Obstständen, traditionellen Häuser aus Teak, einheimischer Bevölkerung und Müllbergen vorbei. Die schwimmenden Stände ziehen die vorbeitreibenden/-paddelnden/-fahrenden Boote mit Ankerstangen zu ihren Verkaufsflächen heran &#8211; man muss demnach fast etwas kaufen. Und Feilschen ist quasi Pflicht!</p>
<p>Diese Schwimmende Märkte sind wohl wie lebende Museen, man taucht in die lokale Kultur und Lebensweise von Früher ein &#8211; wie es einmal gewesen sein muss, vor Ankunft des globalen Konsums.</p>
<p>Mit ein paar Elefantentäschen im Rucksack geht es weiter zu den Holzschnitzern: das sind echte Künstler, die zaubern Tiefe in Bilder, die mein Hirn kaum erfassen kann. Ein kleiner geschnitzter schwarzer Elefant und ein buddhistisches Glücksarmband haben es mir angetan…</p>
<p>Auch die vier Musketiere haben nach diesem Ausflug ihren Leitspruch von &#8220;Jeder gegen Jeden&#8221; wieder in &#8220;Einer für Alle&#8221; geändert&#8230; <img src='http://www.allerbauer.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das Leben in Thailand fühlt sich immer besser an &#8211; mein Heimweh ist wie weggewischt! Wie ist das möglich?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.allerbauer.org/2010/11/floating-markets-damnoen-saduak/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lemminge im Bikini</title>
		<link>http://www.allerbauer.org/2010/11/lemminge-im-bikini/</link>
		<comments>http://www.allerbauer.org/2010/11/lemminge-im-bikini/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 05:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silvie</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedankenmeer]]></category>
		<category><![CDATA[deathtrail]]></category>
		<category><![CDATA[kanchanaburi]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[river kwai]]></category>
		<category><![CDATA[thailand]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.allerbauer.org/2010/11/lemminge-im-bikini/</guid>
		<description><![CDATA[Der heutige Tag beginnt leider viel zu früh für meinen mit Alkohol durchströmten Körper. Aber wie Papa mir bereits als Teenager gelernt hat: Wer saufen kann, kann auch Arbeiten. Arbeiten muss ich glücklicherweise heute nicht, aber etwas noch schlimmeres steht mir bevor: eine gebuchte Tour mit Action rund um die Uhr! Die erste Station bringt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der heutige Tag beginnt leider viel zu früh für meinen mit Alkohol durchströmten Körper.</p>
<p>Aber wie Papa mir bereits als Teenager gelernt hat: Wer saufen kann, kann auch Arbeiten.<br />
Arbeiten muss ich glücklicherweise heute nicht, aber etwas noch schlimmeres steht mir bevor: eine gebuchte Tour mit Action rund um die Uhr!</p>
<p>Die erste Station bringt uns zum Nationalpark Erawan mit seinen wunderschönen Wasserfällen und Badeterrains. Neben den unglaublichen Naturschönheiten bietet sich mir ein Bild, dass ich heute nur schwer ertragen kann &#8211; mein Magen überlegt ernsthaft meine Körperbeherrschung zu sabotieren.</p>
<p>Busweise werden Touristen herangekarrt, aber kaum öffnet sich die Tür, dreht sich meine Körpermitte lautstark einmal um die Achse. Wie Lemminge steigen zig Russen nacheinander aus dem Bus, alle in Bikinis, Badeanzug oder Schwimmhose! Hallo, bin ich hier im falschen Film? Spielen mir meine verschlafenen Augen einen bösen Streich? Klar kann man hier Baden (mein Bikini ist auch mit), aber wieso um alles in der Welt muss ich mir zum Frühstück im Nationalpark quasi nackte Menschen ansehen? Und wie immer tragen die Falschen fast nichts an ihren wunderbar kreidebleichen Körpern. T-Shirt und Shorts wären absolut angebracht &#8211; aber sie werden schon noch merken, warum man nicht halbnackt und auf Stöckelschuhen durch den Dschungel wandert <img src='http://www.allerbauer.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Die Tour im Minivan bringt uns nach dem Mittagessen weiter zum Deathtrail (Thailand-Burma Eisenbahnverbindung; mehr als 100.000 Leben forderte die Errichtung dieser Eisenbahn) &#8211; diesmal fahren wir nur 4 Stationen im alten Holzzug über den Hellfire Pass und steigen tatsächlich rechtzeitig aus. Abschließend macht sich die kleine französisch-holländisch-österreichische Gruppe auf zur Brücke am River Kwai. Ganz schön luftig und ziemlich löchrig ist der Weg über die Brücke, aber die Aussicht siegt über das kurze Magenflau.</p>
<p><img class="alignnone size-full" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101102-191812.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.allerbauer.org/2010/11/lemminge-im-bikini/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Sprung aus dem &#8220;Chickentrain&#8221;</title>
		<link>http://www.allerbauer.org/2010/10/der-sprung-aus-dem-chickentrai/</link>
		<comments>http://www.allerbauer.org/2010/10/der-sprung-aus-dem-chickentrai/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 18:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silvie</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedankenmeer]]></category>
		<category><![CDATA[cha am]]></category>
		<category><![CDATA[kanchanaburi]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[sprung]]></category>
		<category><![CDATA[state railway of thailand]]></category>
		<category><![CDATA[thailand]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.allerbauer.org/?p=1374</guid>
		<description><![CDATA[Definitiv an jeder Milchkanne hat unser Zug &#8211; war er endlich mal in Fahrt &#8211; gehalten. Die Geschichte nimmt ihre Anfänge in Cha Am, wo spontane Reisepläne uns ein bisschen gen Norden nach Kanchanaburi zur Brücke am River Kwai führen sollten. Das Private Taxi schlugen wir &#8220;wissend&#8221; aus, wollten wir doch wieder ins ursprüngliche Thailand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101101-090104.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1385" title="20101101-090104.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101101-090104-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Definitiv an jeder Milchkanne hat unser Zug &#8211; war er endlich mal in Fahrt &#8211; gehalten. Die Geschichte nimmt ihre Anfänge in Cha Am, wo spontane Reisepläne uns ein bisschen gen Norden nach Kanchanaburi zur Brücke am River Kwai führen sollten. Das Private Taxi schlugen wir &#8220;wissend&#8221; aus, wollten wir doch wieder ins ursprüngliche Thailand eintauchen&#8230; Gesagt &#8211; getan&#8230;</p>
<p>Auf zur Train Station, das Ticket gerade noch rechtzeitig gekauft, hieß es schon in den fast abfahrenden und gänzlich überfüllten Zug zu hüpfen. Und ja, Zugfahren in Thailand ist etwas ganz, ganz spezielles&#8230;</p>
<p>Wer Berührungsängste hat und zusätzlich noch an Platzangst leidet, sollte die thailändischen Züge tunlichst meiden, denn von Beidem gibt es mehr als genug. Ständig wird man von allen Seiten angerempelt, mit den verdreckten und verstaubten Ventilatoren an der Decke wird frische &#8220;Luft&#8221; verteilt und Platz zum Stehen wünscht man sich sehnlichst herbei. Unser Fortbewegungsmittel hatte auch schon bessere Zeiten gesehen &#8211; vermutlich Ende des letzten Jahrhunderts <img src='http://www.allerbauer.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Von der viel gerühmten Ästhetik der Thais war in diesem Zug wirklich nichts zu sehen &#8211; Spinnweben an der Decke, Schmutz am Boden, Müll unter jeder Sitzbank, aber wie gesagt &#8211; andere Länder, andere Sitten!</p>
<p>Noch von den ersten Eindrücken übermannt, gerade mal fünf Minuten am Weg, hält der Zug ohne erkenntlichen Grund einfach an. Nach kurzer allgemeiner Verwirrtheit steigt die Mehrheit der thailändischen Reisenden aus dem Zug, oder hängt sich seitlich aus den Fenstern, um nahe am Geschehen zu sein. Das Geschehen bleibt uns Reisenden mangels Sprachkenntnissen leider verborgen, schlußendlich informiert ein bewaffneter Schaffner über 30 Minuten Wartezeit. Warten&#8230;, wieso, warum, worauf? Keine Ahnung. Eine geschlagene halbe Stunde später erscheinen mehrere Polizeibeamte und inspizieren die Zugstrecke. Kurz darauf kommt das Signal für die Weiterfahrt &#8211; keine Ahnung was passiert oder nicht passiert war&#8230;</p>
<p>30 Minuten und eine Milchkannenhaltestelle später, ein neuerlicher Stopp und die Mitteilung, dass wohl der Motor einen Schaden hätte und dieser getauscht oder repariert werden müsste&#8230;. OMB (Oh My Buddha)</p>
<p>Zwischenzeitlich konnten wir uns mit dem thailändischen Bordservice vertraut machen, gingen doch alle 2 Minuten von links UND rechts Damen und Herren mit allen erdenklichen Essenskram in riesigen Kübeln und Behältnissen durch den doch etwas engen Zug. Farang, Pepsi, Früchte, Nudeln, Kuchen, Nam-Nam,&#8230; Alles was das Thai-Herz begehrt. Dubioserweise ist das Bordservice ein klein wenig abweichend von dem der Europäer. Nudeln werden in Zeitungspapier und Plastikfolie gewickelt serviert, Cola gibt es als Flüssigkeit mit Eis durchdrungen in Plastiktüten inklusive Strohhalm, &#8230; Und das verwirrendste an der Sache, hat man fertig gegessen oder mag man das Plastiksackerlgetränk nicht mehr, einfach das ganze Paket aus dem Fenster halten und schwupps ist es auch schon weggeschmissen&#8230; Richtig gehört: Mistkübel gibt es im ganzen Zug keinen einzigen &#8211; es reicht, den Müll einfach bei Fahrtwind aus dem Fenster zu werfen&#8230; Und sie schmeißen wirklich alles aus dem Zug: Plastiksackerl, Essensstäbchen, Getränkeflaschen, Kuchenverpackungen, &#8230; Der Dschungel an den Zuggleisen muß demnach wohl ökologisch tot sein!</p>
<p>Noch immer erschrocken vom Mülltrennungssystem hält der Zug gefühlte 180 Minuten später wegen eines neuen Problems &#8211; diesmal leichter lösbar &#8211; eine Herde thailändischer Rinder hatte sich aufs Zuggleis verirrt&#8230; Aussteigen, vertreiben, weiterfahren&#8230;</p>
<p>Die kommenden Stunden, laut Ticket hätten wir in 2 Stunden am Ziel sein sollen, dehnen sich immer weiter in Richtung vier Stunden. Die Zeit vertreiben wir uns mit der herrlichen Landschaft, die gemächlich an uns vorbeischlendert und mit den Ausweichmanövern, um nicht ständig Haut an Haut mit Essenverkäufern und anderen Reisenden zu sein&#8230;</p>
<p>Endlich, wir scheinen am Ziel zu sein, unser Umstiegsort steht auf der Tafel &#8211; Rucksäcke vom oberen Gepäcksträger gezerrt und raus aus dem Zug &#8211; leichter gesagt als getan&#8230;</p>
<p>Unser Zug machte in jeder noch so kleinen Ortschaft mindestens 5 Minuten Halt, nur in Nong Pladuk, da wo wir aussteigen mussten, wollte der Zug keine Pause einlegen. Wir hatten also keine andere Wahl: Vollbepackt mit Tramperrucksack und Handgepäck plus Fototasche verlassen wir springend den davonrasenden Zug, sehr zum Ärgernis der am Bahnhof verweilenden Thailänder. Nach einer kurzen Zeit der Belehrung von einer etwas besorgten Dame in Thai versuchten wir uns mehr schlecht als recht zu verständigen. Wollten wir doch ursprünglich nach Kanchanaburi, aufgrund der Reisegeschwindigkeit unseres Zuges hatten wir jedoch den Anschlußzug verpasst &#8211; no time, to train waren die einzigen Wörter, die man uns auf Englisch mitteilen konnte. Thailand wäre aber nicht Thailand, hätte man nicht sofort eine Lösung für unser Problem parat gehabt. Freundliche Herren boten sich an, uns zur nächstgelegenen Busstation in Ban Pong zu fahren. Unser erster Gedanke: Juhuu, endlich ein Taxi, laßt uns doch gleich mit dem Taxi nach Kanchanaburi fahren. Aber was dann kam, schlug selbst unsere kühnsten Gedanken in die Flucht. Zuerst dachte ich noch, es wäre ein Scherz. Aber nein, der nette Herr am Moped meinte es richtig ernst &#8211; er gab uns mit Händen und Füssen zu verstehen, dass jeweils zwei von uns auf ein Moped sollten.</p>
<p>Also: 2 Touristen, 2 70L Tramperrucksäcke, 1 große Fototasche, 1 riesen Badetasche und 1 Damentäschchen &#8211; das alles sollte hinter dem Fahrer auf dem Moped Platz finden&#8230; Lange Rede, kurzer Sinn: es hat geklappt: wir düsen tatsächlich zu dritt inklusive Gepäck Richtung Busstation los. Die meiste Zeit der Fahrt hatte ich den Tod vor Augen: denn dem Mopedfahrer schien egal, welche &#8220;Last&#8221; er noch auf seinem Sitz hatte &#8211; der raste in Windeseile und sprang nicht nur einmal über die Gleise eines Bahnüberganges&#8230; Bei der Landung hörte man nur noch die Felge und ein Reifenplatzer wäre wohl das wahrscheinlichst der Welt gewesen&#8230; Es muß ein Bild für Götter gewesen sein, blieb doch allen am Strassenrand sitzenden Thailändern der Mund weit offen bei unserem Anblick!</p>
<p>Mit 100 Baht pro Person wurden wir an der Bushaltstelle mit einem freundlichen &#8220;Welcome to Thailand&#8221; abgesetzt und hatten wieder nur 1 Minute, um Tickets für den herrannahenden Bus zu kaufen. Stehend und beengt, allerdings etwas sauberer, ging die Reise zum River Kwai eine gute Stunde munter weiter.</p>
<p>Aber, wie heißt das schöne Sprichwort von Johann Wolfgang von Goethe so schön:</p>
<blockquote><p>Man reist ja nicht, um anzukommen,<br />
sondern um zu reisen.</p>
<p>Abschließend sei gesagt: Wir leben alle noch und sind um viele Erfahrungen und um eine besondere Geschichte zum Erzählen reicher&#8230;</p></blockquote>
<p>Das Teuerste an unserer rund 350 km langen Reise war tatsächlich der Transport mit dem Moped: jeweils 100 Baht pro Person = 2,5 EURO.<br />
Zug und Bus kosteten im Vergleich dazu für uns vier 294 Baht (73,5 Baht pro Person, ergibt umgerechnet 1,8 EURO pro Nase).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.allerbauer.org/2010/10/der-sprung-aus-dem-chickentrai/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
