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	<title>allerbauer.org &#62;&#62; the twisty life &#124; the twisty wife &#62;&#62; fishing ideas &#62;&#62; working on boxed ideas &#187; thailand</title>
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	<description>&#62;&#62; the twisty life - the twisty wife</description>
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		<title>Give me one more night</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 22:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silvie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Khao San Road − Straße des ungekochten Reises – ist wohl die bekannteste Straße in Thailand, man kann schon fast sagen eine der bekanntesten Staßen in Asien. Sie ist eine rund 400 Meter lange Straße im Bangkoker Stadtteil Banglamphu und liegt etwa einen Kilometer nordöstlich vom Königspalast und Wat Phra Kaeo. Die Straße ist [...]]]></description>
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<div><!-- google_ad_section_start -->Die Khao San Road − Straße des ungekochten Reises – ist wohl die bekannteste Straße in Thailand, man kann schon fast sagen eine der bekanntesten Staßen in Asien. Sie ist eine rund 400 Meter lange Straße im Bangkoker Stadtteil Banglamphu und liegt etwa einen Kilometer nordöstlich vom Königspalast und Wat Phra Kaeo. Die Straße ist gesäumt von einer Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten, Bars, Restaurants, Essensständen, Antiquariaten, Maßschneidereien vor allem für Anzüge, Straßenhändlern, Tätowiershops und Reisebüros &#8211; sie bietet eigentlich fast alles was das Backpacker-Herz begehrt.</p>
<p>Hier werden wir unsere &#8220;letzte&#8221; Nacht in Bangkok ganz klassisch bei Cocktails, Bier, Curry, Sticky Rice with Mangos, &#8230; ausklingen lassen&#8230; Aber zuerst machen wir uns auf die Suche nach einer Fußmassage &#8211; nach einer langen anstrengenden Reise, wie unserer <img src='http://www.allerbauer.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , muss man sich einfach die Füsse massieren lassen. Und in Thailand gehört eine Massage sowieso zum Alltag&#8230; Für unseren letzten Tag haben wir uns etwas ganz Besonderes aufgespart: Fish Spa!</p>
<p><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-145327.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1518" title="20101114-145327.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-145327-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Klingt komisch, ist auch komisch!</p>
<p>Wir finden ein sympatisches Spa-Lädchen, verhandeln über den Preis, waschen unsere müden Füsse und tauchen ins Fischbecken ein&#8230; DON&#8217;T STAND UP! steht überall geschrieben und natürlich halten wir uns eisern daran, wollen wir doch nicht kleine niedliche Fischchen auf unserem Gewissen haben, obwohl das Gekitzle schon sehr zum Aufstehen und Davonlaufen animiert&#8230; Nach einem rund acht-minütigem Dauerglächter und Gequacke gewöhnen wir uns langsam an das Gepickse und Gesauge der kleinen Fische an unseren Zehen und Füßen -  mittlerweile fühlt es sich sogar entspannend an! Zwischendurch erwischen die kleinen unermüdlichen Racker immer wieder die ein oder andere extrem kitzelige Stelle!</p>
<p>Nach 30 Minuten ist unsere &#8220;Pediküre&#8221; vorrüber &#8211; der Effekt unglaublich &#8211; Füsse weich, wie Babyhaut &#8211; soll angeblich 7 Wochen halten.</p>
<p><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-163724.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1543" title="20101114-163724.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-163724-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach einer kurzen Verschnaufpause bei unserem Dealer des Vertrauens &#8211; Starbucks &#8211; machen wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem. An jeder Ecke duften die Köstlichkeiten aus den mobilen Garküchen, aber wir suchen etwas chilliges zum Sitzen und Verweilen&#8230;<br />
Schnell ist ein nettes Lokal gefunden, die Speisekarte durchgelesen, Leckeres ausgesucht und zur Feier des Tages werden gleich mehrere Whisky-Jugs und Singha-Jugs bestellt&#8230; Jaja, ich weiß, ich lerne nicht immer aus dem Schaden <img src='http://www.allerbauer.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Kontinuierlich kommen &#8220;Frog Ladies&#8221; (zugehörige Frauen von ethnischen Minderheiten) an unseren Tisch und versuchen uns ihre handgemachten Kunstwerke zu verkaufen. Kleine, aus schwarzem Holz geschnitzte Frösche, die einen lustigen Ton beim über den Rücken fahren erzeugen, sind neben den verschiedenen Bergvölker-Hüten die Attraktion schlechthin. Meine mitreisende Psychologin wollte schon bei unserem ersten Besuch in der Khao San Road einen solchen Hut ihr eigen nennen, nun war der passende Zeitpunkt gekommen. Eine sehr nette junge Akha-Frau verkauft uns in bestem Englisch und mit einer besonders liebenswürdigen Art zwei farbenfrohe Hüte. Einmal auf den Geschmack gekommen, kann sich die Menschenkennerin nicht mehr in Zaum halten und kauft bei neuerlich ankommenden Frog-Ladies zwei weitere Hüte von anderen Bergvölkern und schließlich auch noch 3 klingende Holzfrösche&#8230;</p>
<p><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/Our-Frog-Ladies-Sister-Khao-San-Road-Bangkok.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1553" title="Our-Frog-Ladies-Sister-Khao-San-Road-Bangkok" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/Our-Frog-Ladies-Sister-Khao-San-Road-Bangkok-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Alles scheint in bester Ordnung, wäre nicht die bereits bekannte sympathische Akha-Frau erneut aufgetaucht und zufällig hinter die Shoppinglust unserer Psychologin gekommen; &#8220;YOU DON&#8217;T SEE MY FROGS?&#8221; Sie versteht nicht, warum nicht gleich alle Sachen bei ihr gekauft wurden&#8230; Aus dieser lustigen Situation entsteht ein langes, teilweise sehr informatives und ernstes Gespräch und so folgt ein unerwartet erweiteter und vor allem überaus lustiger Abend mit unserer Frog-Lady und ihren zwei Schwestern.</p>
<blockquote><p>Weit nach Mitternacht, nach vielen Whisky- und Singha-Jugs, einem von Herzen geschenkten Armband (AND YES, WE WILL NEVER FORGET YOU!!), vom Lachen schmerzenden Bauchmuskeln und einer festen, freundschaftlichen Umarmung verlassen wir die Khao San Road und unsere neu gewonnen Freundinnen mit guten Wünschen für ihre Zukunft und diesem wunderbaren Gefühl, endlich richtig in Thailand angekommen zu sein!</p>
<p>Spätestens hier wird uns allen bewusst: WE HAVE TO COME BACK AGAIN!</p></blockquote>
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		<title>Escape from paradise &#8211; Khao San Road, Bangkok II</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 02:36:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Irgendwann geht leider auch das schönste Inselleben vorbei und so machen wir uns per Speedboot mit Sonnenbrand am Rücken, Entspannung in der Tasche und einem traurigen Blick Richtung Festland auf. Für einen kurzen Stopp auf dem weiten Meer reicht unsere Gedankenmanipulation aus, ein letzter Blick auf unser Paradies &#8211; Abschied nehmen ist mir noch nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-145247.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1513" title="20101114-145247.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-145247-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Irgendwann geht leider auch das schönste Inselleben vorbei und so machen wir uns per Speedboot mit Sonnenbrand am Rücken, Entspannung in der Tasche und einem traurigen Blick Richtung Festland auf. Für einen kurzen Stopp auf dem weiten Meer reicht unsere Gedankenmanipulation aus, ein letzter Blick auf unser Paradies &#8211; Abschied nehmen ist mir noch nie leicht gefallen, aber diesmal hab&#8217; ich tatsächlich überlegt einfach auf das normale Leben zu schei**en und hier zu bleiben&#8230; Was könnt&#8217; ich schon versäumen? Und irgendwie passt die Aussteigerphilosophie zu mir &#8211; eine Bar aufmachen, Party, Spass, gute Laune, neue Leute kennenlernen&#8230;</p>
<p>Der Motor startet und das Inselparadies wird immer kleiner. Auf der anderen Seite werden wir schon von einem Mopedtaxi erwartet, aussteigen, Rucksack aufladen, aufsitzen und los gehts&#8230; Nicht mal Zeit, um sich zu fassen, ich weiß&#8217; gerade gar nicht was passiert&#8230;</p>
<p>Noch in Gedanken in der Hängematte schwelgend landen wir bei unseren &#8220;Freunden&#8221; vom Speedboot, sie haben uns bereits ein Taxi nach Bangkok gescheckt. Eigentlich wollten wir per Bus die Rückreise antreten, aber der Fahrtpreis fürs Taxi klingt sehr verführerisch und irgendwie wäre es auch weniger umständlich und würde eine erhebliche Zeitersparnis bringen&#8230; Aber wohin mit unserem Gepäck?</p>
<p><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-145259.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1516" title="20101114-145259.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-145259-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Keine Angst, auch dafür haben unsere alten Bekannten eine Lösung: nacheinander werden die Rucksäcke in den Kofferraum gequetscht &#8211; aber es ist zu viel, der Deckel geht nicht zu &#8211; mit Spanngurten wird der Kofferraumdeckel zugespannt und schon kann die Reise losgehen&#8230;</p>
<p>Auf nach Bangkok zu unserem Ausgangshotel dem Bangkok Loft Inn &#8211; ein sehr günstiges und wunderschönes Hotel mit liebenswerten und fürsorglichen Angestellten. Nach knappen zwei Stunden finden wir uns beim schließen der Zimmertür mit folgendem Satz &#8220;Please take a shower&#8221; in unseren Hotelzimmern wieder.</p>
<p>Cold Shower, Verschnaufpause, Strandklamotten gegen Stadtkleidung tauschen, Plan fassen, los gehts&#8230; Wir schmeissen uns wieder ins Bangkoker Alltagsleben, laut, bunt, schwül!  Essen und die Khao San Road sind unsere Ziele für den restlichen Tag&#8230;</p>
<p>Man soll den Tag bekanntlich nicht vor dem Abend loben und dieser wird heute noch ordentlich strapaziert. Ist es doch unsere (quasi) letzte Nacht in Thailand&#8230;</p>
<p>to be continued&#8230;</p>
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		<title>Inselleben</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 02:36:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Man hat uns gewarnt: Wer einmal auf einer Insel gestrandet ist, kommt nicht mehr von ihr los. Aus unseren ursprünglichen drei Tagen sind mittlerweile sechs geworden. Die Zeit ist trotz all der Gemächlichkeit wie im Flug vergangen. Unfassbares habe ich wieder erlebt. Mit 21 Personen sind wir auf einem Minispeed-Boot durch die tobende See gerast, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/09/silvie_blogt_im_urlaub.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-988" title="silvie_blogt_im_urlaub" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/09/silvie_blogt_im_urlaub-300x123.jpg" alt="silvie blogt auch im urlaub" width="300" height="123" /></a></p>
<blockquote><p>Man hat uns gewarnt: Wer einmal auf einer Insel gestrandet ist, kommt nicht mehr von ihr los. Aus unseren ursprünglichen drei Tagen sind mittlerweile sechs geworden.</p></blockquote>
<p>Die Zeit ist trotz all der Gemächlichkeit wie im Flug vergangen. Unfassbares habe ich wieder erlebt.</p>
<p>Mit 21 Personen sind wir auf einem Minispeed-Boot durch die tobende See gerast, dem Tode beim Aufdonnern des Bootes nahe, Inselhopping mit malerisch-kitschigen Buchten, Schnorcheln, Schauckeln unter Palmen, auf einer Fischfarm mitten im Meer auf Brettern balancierend den darunter schwimmenden Haien und andere Riesenungeheuer mutig entgegengeblickt.</p>
<p>Sonnenuntergänge bei Cocktails und chilliger Musik genossen &#8211; faszinierend, was so ein Inselleben alles zu bieten hat.</p>
<p>Sonnenbaden inklusive tropische Sonnenbrände, Handstandüberschlag im Meer, sich treiben lassen, buckelige Sandstrassen springend mit Mopeds befahren und dabei fast die Zehe opfern, Wunschlaternen in die dunkle Sternennacht schicken, &#8230;</p>
<p>Kulinarische Highlights Ende nie: Red Snapper, Tom Yum, Tiger Prawns, Squid, Muscheln, …</p>
<p>Aussteiger zu sein, bekommt hier einen ganz neuen Reiz. Josh ist diesem schon erlegen: ein junger Backpacker von einer Longhorn-Ranch aus Texas hat während unseres Aufenthaltes bei Tim mindestens 4mal versucht abzureisen, als wir Tims Resort verlassen haben, hat er bereits wieder verlängert <img src='http://www.allerbauer.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Bann der Insel&#8230; wie lange könnte ich wohl hier aushalten, bevor das liebe Geld ausgeht??</p>
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		<title>lost in paradise</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 12:55:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das thailändische Wetter versucht schon seit unserer Ankunft unsere Reisepläne zu durchkreuzen. Aber hallo, wozu ist man schließlich auf einer Individualreise? Genau: nichts gebucht, keine Verpflichtungen, nur Wünsche und Ideen im Gepäck. Den Süden Thailands können wir nach drei Wochen Rundreise aufgrund von schweren Regenfällen, Monsoon und Hochwasser immer noch nicht bereisen, aber Inseln gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/silvia_allerbauer_sea.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1431" title="silvia_allerbauer_sea" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/silvia_allerbauer_sea-300x123.jpg" alt="" width="300" height="123" /></a>Das thailändische Wetter versucht schon seit unserer Ankunft unsere Reisepläne zu durchkreuzen.</p>
<blockquote><p>Aber hallo, wozu ist man schließlich auf einer Individualreise? Genau: nichts gebucht, keine Verpflichtungen, nur Wünsche und Ideen im Gepäck.</p></blockquote>
<p>Den Süden Thailands können wir nach drei Wochen Rundreise aufgrund von schweren Regenfällen, Monsoon und Hochwasser immer noch nicht bereisen, aber Inseln gibt es hier ja mehr als genug. Der Sprung vom James-Bond-Felsen muss also auf die nächste Reise warten, so auch Leos Insel von The Beach…</p>
<p>Die Strecke Kanchanaburi &#8211; Bangkok bestreiten wir diesmal in einem klimatisierten Bus, nach 2,5h probieren wir am Food Court des Busbahnhofes mal wieder ein besonders scharfes Curry aus (die Folgen erspare ich Euch hier zu dokumenteiren). Von Bangkok aus machen wir uns auf den Weg zur Insel Koh Samed &#8211; weißen Sandstrand hat man uns versprochen, Ruhe, Sonne und Party &#8211; genau das, was wir jetzt brauchen!</p>
<p>Unsere Reise beginnt in einem übervollen Minivan und endet nach einer kleinen Irrfahrt und zusätzlichen 200 Baht in stockdunkler Nacht an einer sogenannten Haltestelle am Meer… Die letzte Fähre ist uns gerade vor der Nase weggefahren, aber zum Glück gibt es in Ban Phe geschäftstüchtige &#8220;Gauner&#8221;, die uns für eine horrende Summe einen Speedboottrip verkaufen. Alex besteigt die Wasserhaltestelle mit der Nase voraus, auch Edi folgt ihr auf diese ungewöhnliche Weise.</p>
<p>Wie bestellt und nicht abgeholt warten die vier Musketiere mindestens eine halbe Stunde &#8211; der Captain taucht einfach nicht auf &#8211; warum auch, in stockdunkler Nacht fahren normalerweise wohl keine Speedboote.</p>
<p>Endlich &#8211; unser Speedboot. Durch den sternenerleuchteten Nachthimmel düsen wir der Insel entgegen. Nach einer spannenden Reise &#8211; eine Passagierin hat bereits am Ablegesteg mit ihrem Leben abgeschlossen &#8211; zeigt sich uns das Festland &#8211; aber wieso hält das Boot hier? Kein Pier zum Aussteigen, keine Anlegestelle, weit und breit einfach nur Meer…</p>
<p>Der Captain zeigt geradewegs auf die Insel &#8211; also alles raus.<br />
Rucksack am Rücken, Schuhe unterm Arm, Hose aufgestrickt waten wir die letzten Meter vom Boot aus durchs warme Meer an den feinen Strand.<br />
Eine filmreife Ankunft &#8211; ich fühle mich wie Robinson Crusoe, endlich Land unter den nassen Füssen und ein Gefühl von &#8220;Ich hab&#8217; überlebt &#8211; schon wieder!&#8221;.</p>
<p>Tim erwartet uns bereits mit einem freundlichen und sehr britischem &#8220;Hello&#8221;, so als wäre diese Art der Ankunft das normalste der Welt (Tage später weiss ich: es ist das normalste der Welt).</p>
<p>Wir sind im Backpacker-Inselparadies angekommen.<br />
Bambushütten, Männer die Frauen sein möchten, Hunde als rosa Häschen verkleidet, jede Menge alternative Aussteiger &#8211; vor uns liegt mit Sicherheit eine spannende Zeit.</p>
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		<title>Floating Markets: Damnoen Saduak</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 02:36:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein ruhiges, angenehmes Städtchen ist Kanchanaburi, deswegen verlängern wir unseren Aufenthalt und gönnen uns noch einen weiteren Ausflug &#8211; diesmal zum Floating Market. Miau, eine zierliche junge Thailänderin mit perfektem Englisch holt uns auch an diesem Tag, wie schon einen Tag zuvor, mit dem Minivan vom Hotel ab. Ich werde überfürsorglich begrüsst: &#8220;How are you [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101111-093213.jpg"><img class="size-full alignleft" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101111-093213.jpg" alt="" width="360" height="480" /></a>Ein ruhiges, angenehmes Städtchen ist Kanchanaburi, deswegen verlängern wir unseren Aufenthalt und gönnen uns noch einen weiteren Ausflug &#8211; diesmal zum Floating Market. Miau, eine zierliche junge Thailänderin mit perfektem Englisch holt uns auch an diesem Tag, wie schon einen Tag zuvor, mit dem Minivan vom Hotel ab. Ich werde überfürsorglich begrüsst: &#8220;How are you today? Do you feel fine?&#8221; Jaja, nicht mal der lieben Miau blieb mein alkoholbedingtes Unwohlsein verborgen&#8230;</p>
<p>Ein spannendes und rasantes Einkaufserlebnis zu Wasser erwartet uns. Sehr lebhaft und etwas chaotisch geht es hier zu, kleine &#8220;Khlongs&#8221; oder Kanäle sind mit zig Booten gefüllt, die mit flach aufgetürmten frischen Produkten oder Kunstwerken beladen sind. Wir rasen in einem Longtailboot die schwimmenden Verkaufsstände ab – Flusswasser im Gesicht ist dabei nicht auszuschließen &#8211; aber Klara sei Dank habe ich ja meinen Desinfektionsspray ständig griffbereit.</p>
<p>Rund um das Boot geschäftiges Treiben, schwimmende Essensstände, Kunstwerke weit und breit. Es ist bunt, laut, touristisch aber ein riesen Spaß. Man kommt an Obstständen, traditionellen Häuser aus Teak, einheimischer Bevölkerung und Müllbergen vorbei. Die schwimmenden Stände ziehen die vorbeitreibenden/-paddelnden/-fahrenden Boote mit Ankerstangen zu ihren Verkaufsflächen heran &#8211; man muss demnach fast etwas kaufen. Und Feilschen ist quasi Pflicht!</p>
<p>Diese Schwimmende Märkte sind wohl wie lebende Museen, man taucht in die lokale Kultur und Lebensweise von Früher ein &#8211; wie es einmal gewesen sein muss, vor Ankunft des globalen Konsums.</p>
<p>Mit ein paar Elefantentäschen im Rucksack geht es weiter zu den Holzschnitzern: das sind echte Künstler, die zaubern Tiefe in Bilder, die mein Hirn kaum erfassen kann. Ein kleiner geschnitzter schwarzer Elefant und ein buddhistisches Glücksarmband haben es mir angetan…</p>
<p>Auch die vier Musketiere haben nach diesem Ausflug ihren Leitspruch von &#8220;Jeder gegen Jeden&#8221; wieder in &#8220;Einer für Alle&#8221; geändert&#8230; <img src='http://www.allerbauer.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das Leben in Thailand fühlt sich immer besser an &#8211; mein Heimweh ist wie weggewischt! Wie ist das möglich?</p>
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		<title>Lemminge im Bikini</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 05:09:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der heutige Tag beginnt leider viel zu früh für meinen mit Alkohol durchströmten Körper. Aber wie Papa mir bereits als Teenager gelernt hat: Wer saufen kann, kann auch Arbeiten. Arbeiten muss ich glücklicherweise heute nicht, aber etwas noch schlimmeres steht mir bevor: eine gebuchte Tour mit Action rund um die Uhr! Die erste Station bringt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der heutige Tag beginnt leider viel zu früh für meinen mit Alkohol durchströmten Körper.</p>
<p>Aber wie Papa mir bereits als Teenager gelernt hat: Wer saufen kann, kann auch Arbeiten.<br />
Arbeiten muss ich glücklicherweise heute nicht, aber etwas noch schlimmeres steht mir bevor: eine gebuchte Tour mit Action rund um die Uhr!</p>
<p>Die erste Station bringt uns zum Nationalpark Erawan mit seinen wunderschönen Wasserfällen und Badeterrains. Neben den unglaublichen Naturschönheiten bietet sich mir ein Bild, dass ich heute nur schwer ertragen kann &#8211; mein Magen überlegt ernsthaft meine Körperbeherrschung zu sabotieren.</p>
<p>Busweise werden Touristen herangekarrt, aber kaum öffnet sich die Tür, dreht sich meine Körpermitte lautstark einmal um die Achse. Wie Lemminge steigen zig Russen nacheinander aus dem Bus, alle in Bikinis, Badeanzug oder Schwimmhose! Hallo, bin ich hier im falschen Film? Spielen mir meine verschlafenen Augen einen bösen Streich? Klar kann man hier Baden (mein Bikini ist auch mit), aber wieso um alles in der Welt muss ich mir zum Frühstück im Nationalpark quasi nackte Menschen ansehen? Und wie immer tragen die Falschen fast nichts an ihren wunderbar kreidebleichen Körpern. T-Shirt und Shorts wären absolut angebracht &#8211; aber sie werden schon noch merken, warum man nicht halbnackt und auf Stöckelschuhen durch den Dschungel wandert <img src='http://www.allerbauer.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Die Tour im Minivan bringt uns nach dem Mittagessen weiter zum Deathtrail (Thailand-Burma Eisenbahnverbindung; mehr als 100.000 Leben forderte die Errichtung dieser Eisenbahn) &#8211; diesmal fahren wir nur 4 Stationen im alten Holzzug über den Hellfire Pass und steigen tatsächlich rechtzeitig aus. Abschließend macht sich die kleine französisch-holländisch-österreichische Gruppe auf zur Brücke am River Kwai. Ganz schön luftig und ziemlich löchrig ist der Weg über die Brücke, aber die Aussicht siegt über das kurze Magenflau.</p>
<p><img class="alignnone size-full" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101102-191812.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mahkong Whisky &#8211; the urban legend</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 22:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silvie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Mahkong-Whisky ist in Thailand allgegenwärtig, hört man doch schauerliche Geschichten über dieses Gebräu! Solche Erzählungen spornen meinen Forscherdrang besonders an, also kommt der angeblich süße Thai-Whisky auf meine To-do-Liste. 2 Tage später höre ich aus dem Mund meines mitreisenden Psychologen folgenden Satz: &#8220;Was in Kanchanaburi passiert, bleibt in Kanchanaburi!&#8221; The Urban Legend hat voll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101111-093130.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1408" title="20101111-093130.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101111-093130-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Der Mahkong-Whisky ist in Thailand allgegenwärtig, hört man doch schauerliche Geschichten über dieses Gebräu! Solche Erzählungen spornen meinen Forscherdrang besonders an, also kommt der angeblich süße Thai-Whisky auf meine To-do-Liste.</p>
<blockquote><p>2 Tage später höre ich aus dem Mund meines mitreisenden Psychologen folgenden Satz: &#8220;Was in Kanchanaburi passiert, bleibt in Kanchanaburi!&#8221;</p></blockquote>
<p>The Urban Legend hat voll zugeschlagen: eine arme blonde, naive Touristin war das zu bedauernde Opfer. Angeblich, nach vier harmlosen Mojitos, welche in The Hut mit dem heimtückischen Whisky gemixt werden, hat der Mahkong seine ganze verheerende Wirkung offenbart.</p>
<p>Erzählungen zufolge hat der Mahkong-Whisky dem Fräulein den Bankomatcode aus dem Hirn gebrannt!<br />
Schwupps, und weg war er, auf nimmer nimmer Wiedersehen, bis zum heutigen Tage ist die Zahlenkombination nicht zurückgekehrt, die Karte übrigens auch nicht…</p>
<p>Eine Tragödie, die Dame ist wirklich zu bedauern, wer weiß, was ihr an diesem Abend noch alles widerfahren ist (Poolparty, &#8230;).</p>
<p>Natürlich kann ich, ebenso wie das aus lauter super netten Damen bestehende Barpersonal, nachvollziehen, wie solche Unfälle passieren.</p>
<blockquote><p>Aber wie gesagt: Was in Kanchanaburi passiert, bleibt auch in Kanchanaburi…</p></blockquote>
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		<title>Backpackers Alltag</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 17:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silvie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schön langsam verblassen die Gedanken an Zuhause, ich merke immer mehr, dass nach meinem Körper nun auch mein Kopf im Urlaub angekommen ist. Ersichtlich am neuen Alltag: erst aufstehen, wenn man ausgeschlafen ist, gemütlich frühstücken, die Umgebung erkunden, Mopeds oder andere fahrtüchtige Gefährte ausleihen und durch das Land düsen, andere Travellers treffen und Wegbeschreibungen weitergeben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140849.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1486" title="20101114-140849.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140849-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Schön langsam verblassen die Gedanken an Zuhause, ich merke immer mehr, dass nach meinem Körper nun auch mein Kopf im Urlaub angekommen ist. Ersichtlich am neuen Alltag: erst aufstehen, wenn man ausgeschlafen ist, gemütlich frühstücken, die Umgebung erkunden, Mopeds oder andere fahrtüchtige Gefährte ausleihen und durch das Land düsen, andere Travellers treffen und Wegbeschreibungen weitergeben.</p>
<blockquote><p>Im Alltag eines Backpackers ist man dann angekommen, wenn man weder weiß, welche Stunde geschlagen hat, welcher Wochentag gerade ist und man sich beim Monat auch ziemlich unsicher ist.</p></blockquote>
<blockquote><p>Zeit ist eben relativ und gänzlich überbewertet…</p></blockquote>
<p>Heute steht die Erkundung des Hinterlandes mit Motorbikes auf dem Plan &#8211; wir kommen am sehr, sehr schrägen Drachentempel vorbei, fahren an unendlichen Reisfeldern entlang &#8211; hier wird uns zum ersten Mal die Weite Thailands so richtig bewusst, entdecken unseren ersten Höhlentempel, fahren an (am Wegrand grasenden) Rinderherden vorbei, sehen kleine streunende Babyhunde, die ich laut Anweisung meines mitreisenden Psychologen wegen einer fehlenden Tollwutimpfung nicht mal streichenln darf&#8230;</p>
<p>Wir wohnen dieser Tage nicht nur im Sabai @ Kaan, sondern können sabai auch wortwörtlich spüren&#8230; Lebensfreude pur!</p>
<p><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-141141.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1490" title="20101114-141141.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-141141-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140509.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1479" title="20101114-140509.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140509-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140543.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1481" title="20101114-140543.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140543-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140527.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1480" title="20101114-140527.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140527-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-141158.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1491" title="20101114-141158.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-141158-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140559.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1482" title="20101114-140559.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140559-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140818.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1484" title="20101114-140818.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140818-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140833.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1485" title="20101114-140833.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140833-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101111-093046.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1406" title="20101111-093046.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101111-093046-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140903.jpg"></a><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-141406.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1493" title="20101114-141406.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-141406-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140903.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1487" title="20101114-140903.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140903-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140913.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1488" title="20101114-140913.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101114-140913-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
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		<title>Der Sprung aus dem &#8220;Chickentrain&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 18:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silvie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Definitiv an jeder Milchkanne hat unser Zug &#8211; war er endlich mal in Fahrt &#8211; gehalten. Die Geschichte nimmt ihre Anfänge in Cha Am, wo spontane Reisepläne uns ein bisschen gen Norden nach Kanchanaburi zur Brücke am River Kwai führen sollten. Das Private Taxi schlugen wir &#8220;wissend&#8221; aus, wollten wir doch wieder ins ursprüngliche Thailand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101101-090104.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1385" title="20101101-090104.jpg" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/11/20101101-090104-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Definitiv an jeder Milchkanne hat unser Zug &#8211; war er endlich mal in Fahrt &#8211; gehalten. Die Geschichte nimmt ihre Anfänge in Cha Am, wo spontane Reisepläne uns ein bisschen gen Norden nach Kanchanaburi zur Brücke am River Kwai führen sollten. Das Private Taxi schlugen wir &#8220;wissend&#8221; aus, wollten wir doch wieder ins ursprüngliche Thailand eintauchen&#8230; Gesagt &#8211; getan&#8230;</p>
<p>Auf zur Train Station, das Ticket gerade noch rechtzeitig gekauft, hieß es schon in den fast abfahrenden und gänzlich überfüllten Zug zu hüpfen. Und ja, Zugfahren in Thailand ist etwas ganz, ganz spezielles&#8230;</p>
<p>Wer Berührungsängste hat und zusätzlich noch an Platzangst leidet, sollte die thailändischen Züge tunlichst meiden, denn von Beidem gibt es mehr als genug. Ständig wird man von allen Seiten angerempelt, mit den verdreckten und verstaubten Ventilatoren an der Decke wird frische &#8220;Luft&#8221; verteilt und Platz zum Stehen wünscht man sich sehnlichst herbei. Unser Fortbewegungsmittel hatte auch schon bessere Zeiten gesehen &#8211; vermutlich Ende des letzten Jahrhunderts <img src='http://www.allerbauer.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Von der viel gerühmten Ästhetik der Thais war in diesem Zug wirklich nichts zu sehen &#8211; Spinnweben an der Decke, Schmutz am Boden, Müll unter jeder Sitzbank, aber wie gesagt &#8211; andere Länder, andere Sitten!</p>
<p>Noch von den ersten Eindrücken übermannt, gerade mal fünf Minuten am Weg, hält der Zug ohne erkenntlichen Grund einfach an. Nach kurzer allgemeiner Verwirrtheit steigt die Mehrheit der thailändischen Reisenden aus dem Zug, oder hängt sich seitlich aus den Fenstern, um nahe am Geschehen zu sein. Das Geschehen bleibt uns Reisenden mangels Sprachkenntnissen leider verborgen, schlußendlich informiert ein bewaffneter Schaffner über 30 Minuten Wartezeit. Warten&#8230;, wieso, warum, worauf? Keine Ahnung. Eine geschlagene halbe Stunde später erscheinen mehrere Polizeibeamte und inspizieren die Zugstrecke. Kurz darauf kommt das Signal für die Weiterfahrt &#8211; keine Ahnung was passiert oder nicht passiert war&#8230;</p>
<p>30 Minuten und eine Milchkannenhaltestelle später, ein neuerlicher Stopp und die Mitteilung, dass wohl der Motor einen Schaden hätte und dieser getauscht oder repariert werden müsste&#8230;. OMB (Oh My Buddha)</p>
<p>Zwischenzeitlich konnten wir uns mit dem thailändischen Bordservice vertraut machen, gingen doch alle 2 Minuten von links UND rechts Damen und Herren mit allen erdenklichen Essenskram in riesigen Kübeln und Behältnissen durch den doch etwas engen Zug. Farang, Pepsi, Früchte, Nudeln, Kuchen, Nam-Nam,&#8230; Alles was das Thai-Herz begehrt. Dubioserweise ist das Bordservice ein klein wenig abweichend von dem der Europäer. Nudeln werden in Zeitungspapier und Plastikfolie gewickelt serviert, Cola gibt es als Flüssigkeit mit Eis durchdrungen in Plastiktüten inklusive Strohhalm, &#8230; Und das verwirrendste an der Sache, hat man fertig gegessen oder mag man das Plastiksackerlgetränk nicht mehr, einfach das ganze Paket aus dem Fenster halten und schwupps ist es auch schon weggeschmissen&#8230; Richtig gehört: Mistkübel gibt es im ganzen Zug keinen einzigen &#8211; es reicht, den Müll einfach bei Fahrtwind aus dem Fenster zu werfen&#8230; Und sie schmeißen wirklich alles aus dem Zug: Plastiksackerl, Essensstäbchen, Getränkeflaschen, Kuchenverpackungen, &#8230; Der Dschungel an den Zuggleisen muß demnach wohl ökologisch tot sein!</p>
<p>Noch immer erschrocken vom Mülltrennungssystem hält der Zug gefühlte 180 Minuten später wegen eines neuen Problems &#8211; diesmal leichter lösbar &#8211; eine Herde thailändischer Rinder hatte sich aufs Zuggleis verirrt&#8230; Aussteigen, vertreiben, weiterfahren&#8230;</p>
<p>Die kommenden Stunden, laut Ticket hätten wir in 2 Stunden am Ziel sein sollen, dehnen sich immer weiter in Richtung vier Stunden. Die Zeit vertreiben wir uns mit der herrlichen Landschaft, die gemächlich an uns vorbeischlendert und mit den Ausweichmanövern, um nicht ständig Haut an Haut mit Essenverkäufern und anderen Reisenden zu sein&#8230;</p>
<p>Endlich, wir scheinen am Ziel zu sein, unser Umstiegsort steht auf der Tafel &#8211; Rucksäcke vom oberen Gepäcksträger gezerrt und raus aus dem Zug &#8211; leichter gesagt als getan&#8230;</p>
<p>Unser Zug machte in jeder noch so kleinen Ortschaft mindestens 5 Minuten Halt, nur in Nong Pladuk, da wo wir aussteigen mussten, wollte der Zug keine Pause einlegen. Wir hatten also keine andere Wahl: Vollbepackt mit Tramperrucksack und Handgepäck plus Fototasche verlassen wir springend den davonrasenden Zug, sehr zum Ärgernis der am Bahnhof verweilenden Thailänder. Nach einer kurzen Zeit der Belehrung von einer etwas besorgten Dame in Thai versuchten wir uns mehr schlecht als recht zu verständigen. Wollten wir doch ursprünglich nach Kanchanaburi, aufgrund der Reisegeschwindigkeit unseres Zuges hatten wir jedoch den Anschlußzug verpasst &#8211; no time, to train waren die einzigen Wörter, die man uns auf Englisch mitteilen konnte. Thailand wäre aber nicht Thailand, hätte man nicht sofort eine Lösung für unser Problem parat gehabt. Freundliche Herren boten sich an, uns zur nächstgelegenen Busstation in Ban Pong zu fahren. Unser erster Gedanke: Juhuu, endlich ein Taxi, laßt uns doch gleich mit dem Taxi nach Kanchanaburi fahren. Aber was dann kam, schlug selbst unsere kühnsten Gedanken in die Flucht. Zuerst dachte ich noch, es wäre ein Scherz. Aber nein, der nette Herr am Moped meinte es richtig ernst &#8211; er gab uns mit Händen und Füssen zu verstehen, dass jeweils zwei von uns auf ein Moped sollten.</p>
<p>Also: 2 Touristen, 2 70L Tramperrucksäcke, 1 große Fototasche, 1 riesen Badetasche und 1 Damentäschchen &#8211; das alles sollte hinter dem Fahrer auf dem Moped Platz finden&#8230; Lange Rede, kurzer Sinn: es hat geklappt: wir düsen tatsächlich zu dritt inklusive Gepäck Richtung Busstation los. Die meiste Zeit der Fahrt hatte ich den Tod vor Augen: denn dem Mopedfahrer schien egal, welche &#8220;Last&#8221; er noch auf seinem Sitz hatte &#8211; der raste in Windeseile und sprang nicht nur einmal über die Gleise eines Bahnüberganges&#8230; Bei der Landung hörte man nur noch die Felge und ein Reifenplatzer wäre wohl das wahrscheinlichst der Welt gewesen&#8230; Es muß ein Bild für Götter gewesen sein, blieb doch allen am Strassenrand sitzenden Thailändern der Mund weit offen bei unserem Anblick!</p>
<p>Mit 100 Baht pro Person wurden wir an der Bushaltstelle mit einem freundlichen &#8220;Welcome to Thailand&#8221; abgesetzt und hatten wieder nur 1 Minute, um Tickets für den herrannahenden Bus zu kaufen. Stehend und beengt, allerdings etwas sauberer, ging die Reise zum River Kwai eine gute Stunde munter weiter.</p>
<p>Aber, wie heißt das schöne Sprichwort von Johann Wolfgang von Goethe so schön:</p>
<blockquote><p>Man reist ja nicht, um anzukommen,<br />
sondern um zu reisen.</p>
<p>Abschließend sei gesagt: Wir leben alle noch und sind um viele Erfahrungen und um eine besondere Geschichte zum Erzählen reicher&#8230;</p></blockquote>
<p>Das Teuerste an unserer rund 350 km langen Reise war tatsächlich der Transport mit dem Moped: jeweils 100 Baht pro Person = 2,5 EURO.<br />
Zug und Bus kosteten im Vergleich dazu für uns vier 294 Baht (73,5 Baht pro Person, ergibt umgerechnet 1,8 EURO pro Nase).</p>
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		<title>Einfach Leben</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 18:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>silvie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[elefantencamp]]></category>
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		<category><![CDATA[thailand]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Abenteuer, die ich in den letzten Tagen erleben durfte, werden mich ganz bestimmt in die Zukunft begleiten. Spannend, wie erfüllend &#8220;einfache&#8221; Unternehmungen sein können. Sei es, die traditionelle Küche Thailands selbst in der &#8220;Hand&#8221; zu haben und aus ein paar unbekannten Zutaten das leckerste Curry der Welt in Windeseile zuzubereiten. Kein Wunder, dass Essen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/10/rosarot_durch_die_welt.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1367" title="rosarot_durch_die_welt" src="http://www.allerbauer.org/wp-content/uploads/2010/10/rosarot_durch_die_welt-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Viele Abenteuer, die ich in den letzten Tagen erleben durfte, werden mich ganz bestimmt in die Zukunft begleiten.</p>
<blockquote><p>Spannend, wie erfüllend &#8220;einfache&#8221; Unternehmungen sein können.</p></blockquote>
<p>Sei es, die traditionelle Küche Thailands selbst in der &#8220;Hand&#8221; zu haben und aus ein paar unbekannten Zutaten das leckerste Curry der Welt in Windeseile zuzubereiten. Kein Wunder, dass Essen in Thailand so gross geschrieben wird!</p>
<p>Das überwältigende Gefühl, auf einem riesigen Elefanten quer durch den Regenwald zu reiten, diese sanften Riesen zu fühlen und sich ihnen ohne Angst oder Scheu nähern zu können &#8211; einfach faszinierend! Da kommt mir dann unweigerlich der Gedanke: &#8220;Hätte ich das zuhause auch erlebt?&#8221; Hm, keine Ahnung &#8211; vermutlich hätte ich es irgendwann&#8230; oder auch nicht, ich weiß es nicht&#8230;</p>
<p>Auf dem Moped durch das wirkliche, echte Thailand zu düsen, nur die tropische Sonne im Nacken und den moskitogepickten Fahrtwind im Gesicht &#8211; kann das Leben schöner sein?</p>
<p>Sanuk ist womöglich das wichtigste Wort im Leben eines Thais, natürlich in Verbindung mit Buddhismus und Essen. Der Spaß und die Gemächlichkeit sind zwei ganz besondere Faktoren im ehemaligen Siam.</p>
<p>Aber genau diese Dinge, lassen das Leben im langsamen Thailand so lebenswert erscheinen. Es ist Leben pur, auf seine ganz ursprüngliche Weise. Einfach das Hier und Jetzt genießen, denn Thais machen sich keine Gedanken über die Zukunft.</p>
<p>Und genau das werde ich jetzt auch nicht tun&#8230;</p>
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